Archiv reticon.de für die Jahre 2000-2012. Diese Webseite wird in dieser Form nicht mehr weitergepflegt und dient nur noch als Archiv für Recherchezwecke.
Aus der Ankündigung:
"Der Begriff der partizipativen Kultur („participatory culture“) ist von Henry Jenkins 1992 in die wissenschaftliche Diskussion über Medienkonsum und Mediennutzung eingeführt worden. Seinerzeit ging es Jenkins – inspiriert von den britischen Cultural Studies – darum, ein neues Bild von Fans zu zeichnen, nämlich als aktive, kritisch engagierte und kreative – statt als passiv konsumierende – Mediennutzer. In neueren Arbeiten macht Jenkins deutlich, dass das Konzept der „active audience“ mittlerweile etabliert sei und nunmehr so gefasst werden müsse, dass die Partizipation von Fans (und anderen Akteuren) essentiell für die Funktionsweise von Kultur insgesamt geworden sei. Die Grundlage dafür sind neue Technologien, die den durchschnittlichen Mediennutzer in die Lage versetzt haben, Medieninhalte zu archivieren, zu annotieren, zu bearbeiten und verändern, selbst zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Die Beiträge gehen den theoretischen Implikationen des Begriffs der Partizipation nach und berücksichtigen dabei insbesondere sozial- und kulturwissenschaftliche, medien- und kommunikationswissenschaftliche, sowie bildungs- und geisteswissenschaftliche Perspektiven auf partizipative Medienkulturen."
Ort: Magdeburg
Termin: 13.07.2012 - 13.07.2012
Weitere Informationen: Weitere Informationen
Ingeborg Bachmann