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Violent Education - Prügelstrafe an US-Schulen

Damit Schule nicht mehr so aussieht!

Violent Education - Prügelstrafe an US-Schulen

26.08.2008, (MR)

Eigentlich ja kaum zu glauben, aber an einigen (vielen?) US-Schulen gehört die Prügelstrafe wohl noch zum Alltag. So stellt es zumindest die Organisation "Human Rights Watch" in ihrem Bericht "A Violent Education - Corporal Punishment of Children in US Public Schools" dar. (via Lehrerfreund)

Da schüttelt es einen leise - der Report spricht von 223.000 Schülern, die "coropral punishment" erhielten. Ganz vorne in der Liste der US-Bundesstaaten sind Texas und Mississippi. Aber das sind nicht die einzigen, laut Human Rights Watch gehört in 21 Bundesstaaten die Prügelstrafe aktuell zum Inventar. Beliebtes "Instrument" ist ein "Paddle" aus Holz.

Ich kann nur empfehlen, den Report einmal zu lesen und sich dabei leise zu schütteln. Was natürlich auch gesagt werden sollte - hier wird natürlich auch Lobbyarbeit betrieben (wie so oft) und man sollte nicht jeder Zahl und Statistik trauen. Trotzdem ist es auch nicht etwas, was "unter der Hand" stattfindet, wie es beim "Lehrerfreund" ausgeführt wird:

"Es ist keineswegs so, dass irgendwelche brutalen Lehrkräfte in einem Keller mal einen aufsässigen Schüler verprügeln. Vielmehr hat die Prügelstrafe durch ihre Verankerung in Gesetzen, Verordnungen und Schulalltag eine institutionelle Berechtigung; Anzahl der Schläge und Größe des Paddels sind festgelegt, der Schulleiter zeigt sein Paddel stolz und liebevoll vor" (Quelle: Lehrerfreund.de)

So schön ist es also in anderen Bildungs-Systemen.

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