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Stifterverband mit Studie pro Studiengebühren

Stifterverband mit Studie pro Studiengebühren

23.09.2010, (MR)

Der Stifterverband hat heute eine Pressemitteilung mit dem Titel "Studiengebühren schrecken offenbar nicht ab" zu einem eigenen "Ländercheck" zum Thema Studiengebühren herausgegeben.

"In den Zahlen der offiziellen Statistik lassen sich keine
Hinweise darauf finden, dass Studiengebühren in Höhe von 500 Euro
eine abschreckende Wirkung haben. Dies gilt sowohl für Studierende
allgemein, als auch für Studierende aus bildungsfernen Schichten, aus
ärmeren Elternhäusern oder aus Migrantenfamilien", sagte der
Generalsekretär des Stifterverbandes Andreas Schlüter bei der
Vorstellung der Studie. In Deutschland steigen seit Jahren die
Studienanfängerzahlen ganz gleich, ob ein Bundesland Studiengebühren
erhebt oder nicht." (Quelle: Stifterverband)

Der Stifterverband zielt in seiner Argumentation recht simpel darauf ab, dass Studiengebühren ein notwendiger Bestandteil der Hochschulfinanzierung sind - dass Hochschulen finanziert werden müssen und die "Normalfinanzierung" kaum ausreicht bestreiten sicher auch nicht die Gebührenkritiker. Die Übersichten sehen dann doch eher nach Lobbyarbeit denn nach einer Studie aus - auf der "Gegenseite" ist es aber meist nicht anders.

Wünschenswert wäre aus meiner Sicht eine sachliche Diskussion über das ganze Themenspektrum von der Hochschulfinanzierung über Bafög bis hin zu Studiengebühren bei denen aber sicher auch der Zeitpunkt der Erhebung (während oder nach des Studiums) zu diskutieren ist.

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