Wissenschaftler rund um Prof. Nivedita Mani erforschen an der Universität Göttingen den Spracherwerb von Kindern. Hierzu wird diese Woche ein eigenes Forschungslabor eröffnet, das u.a. mit "Hightech" (z.B. Kameraaufzeichnung von Augenbewegungen) den Spracherwerb untersuchen möchte.
Aus der Pressemitteilung:
"Wie lernen Kleinkinder ihre ersten Wörter und bauen daraus ein „Wörterbuch im Kopf" auf? Wie erkennen sie, wann ein gesprochenes Wort aufhört und das nächste beginnt? Mit welchen Schwierigkeiten haben die Kinder dabei zu kämpfen? Wissenschaftler der Universität Göttingen sind in der Free Floater-Nachwuchsgruppe „Spracherwerb" den Mechanismen des Erlernens neuer Wörter auf der Spur. In einem Forschungslabor werden Augenbewegungen und Hirnströme von Kindern im Alter von 6 bis 36 Monaten gemessen, während sie Bilder sehen und dazu Sätze hören. So wollen die Wissenschaftler herausfinden, wie Kinder Sprachlaute erkennen, ähnliche Wörter auseinanderhalten und mit Bedeutungen oder Objekten verbinden. Juniorprofessorin Dr. Nivedita Mani leitet die aus Mitteln der Exzellenzinitiative geförderte Nachwuchsgruppe. Die Linguistin setzt in Göttingen ihre Forschung zum kindlichen Spracherwerb fort, die sie an Universitäten in London und Oxford begann." (Quelle: Pressemitteilung Universität Göttingen)
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