Der Deutsche Hochschulverband hat mit Prof. Hermann den Präsidenten der TU München zum "Präsidenten des Jahres" gekürt.
Nachfolgend ein Auszug aus der Pressemitteilung des DHV:
"Professor Dr. Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München, erhält die Auszeichnung „Rektor/Präsident des Jahres“, die der Deutsche Hochschulverband (DHV) zum vierten Mal vergibt. Mit dem Preis würdigt die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine vorbildliche Amtsführung. Der Preisträger wurde in einer Online-Umfrage unter den 26.000 Mitgliedern des Verbandes ermittelt. Anhand eines Eigenschaftskatalogs wurden die Kompetenzen und Fähigkeiten der Rektoren und Präsidenten der wissenschaftlichen Hochschulen Deutschlands umfassend beurteilt. An der Abstimmung vom 14. Novem-ber bis 14. Dezember 2011 nahmen 2.921 Wissenschaftler teil. Das sind fast 500 mehr als im Jahr 2010, als 2.469 Wissenschaftler abgestimmt hatten.
Mit der Prädikatsnote 1,45 erzielte Professor Herrmann die Bestbewertung. An ihm überzeugten die Wissenschaftler Entscheidungsfreude, Authentizität und visionäre Konzepte. Denkbar knapp dahinter folgte der Vorjahressieger, der Rektor der Universität Wuppertal, Professor Dr. Lambert Koch, mit einer Bewertung von 1,48. Drittplatzierter wurde der Rektor der Ruhr-Universität Bochum, Professor Dr. Elmar Weiler, erster Preisträger der Auszeichnung im Jahre 2009, mit einer Note von 1,64. Über alle Teilnehmer gemittelt erhielten die deutschen Rektoren von den Wissenschaftlern die Durchschnittsnote 2,62. Im Vergleich zu den bisherigen Abstimmungen hat sich die Gesamtbewertung aller berücksichtigten Rektoren und Präsidenten damit geringfügig verschlechtert (2,55 (2011), 2,74 (2010), und 3,22 (2009)).
In die Bewertung kamen nur Hochschulen mit Präsidenten und Rektoren, die zu Beginn der Abstimmung mindestens 100 Tage im Amt waren und für die mindestens 30 Bewertungen abgegeben wurden. Die wissenschaftliche Leitung und Durchführung des Rankings, das 46 Hochschulen erfasst, lag in den Händen des Zentrums für Evaluation und Methoden der Universität Bonn. Das detaillierte Ergebnis ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift „Forschung & Lehre“ und im Anhang als pdf-Dokument zu finden." (Quelle: DHV)
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