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Studierende in Hörsaal

Bild: datarec/sxc

Hochschulverband: Master als Regelabschluss

15.11.2010, (MR)

Der Hochschulverband hat sich heute hinter die Bologna-Reform gestellt - er sieht allerdings den Master als den Regelabschluss des Studiums. Der deutsche Hochschulverband hat das in Zürich gemeinsam mit den österreichischen und schweizer Verband in einer Pressemitteilung zusammengefasst.

"Die Wissenschaftlervereinigungen sehen länderübergreifend den Master - und nicht den Bachelor - als berufsqualifizierenden Regelabschluss an. Dies schließe nicht aus, dass der Bachelor in einigen Fächern und Fallgestaltungen berufseinmündend und –qualifizierend sein könne. Der Master müsse inhaltlich dem Diplom äquivalent sein. Die Bachelor- und die Masterausbildung seien an den Universitäten nach denselben wissenschaftlichen Maßstäben auszurichten. Dem Postulat, die wissenschaftliche Ausbildung solle an Universitäten erst in der Masterphase beginnen, sei im Interesse der Studierenden an einer qualitativ hohen universitären Bildung und Ausbildung entgegenzutreten. In allen drei Ländern sei der Erfolg der Reform wesentlich von der Zurverfügungstellung zusätzlicher Ressourcen abhängig. Es sei immer noch nicht generell erkannt worden, dass die neue Studienarchitektur mehr Personalmittel erfordere, erklärten die Vorsitzenden von VSH, Professor Dr. Christian Bochet, UPV, Professor Dr. Bernhard Keppler, und DHV, Professor Dr. Bernhard Kempen, in Zürich übereinstimmend." (Quelle: Hochschulverband)

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