Eine Studie der FH Dortmund, in der Fragebögen aus 400 Heimen ausgewertet wurden, hat eine Zunahme der Gewalt in Heimen in den letzten Jahren festgestellt. Betroffen sind vor allem Jungen, deren Schwelle zur Gewaltbereitschaft deutlich niedriger liegt als bei Mädchen.
Zu beachten ist, dass die Fragebögen die Einschätzungen der Pädagogen sind. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich zu diskutieren, inwieweit sich eigener Eindruck und tatsächliche Entwicklung abgleichen lassen:
Auch hier kommt die Forderung gerade Jungen wieder vermehrt in das Zentrum pädagogischer Aktivitäten und Betrachtungen zu stellen."Dabei wurde die Frage gestellt, ob die persönlichen Erfahrungen der Pädagogen mit den Problemen Aggression und Gewalt vielleicht nur subjektiv sind, denn "Beschwerden über Kinder, die immer hyperaktiver werden, sind mindestens 30 Jahre alt", so Professor Günder." (Quelle: Bildungsklick)
Spannend wäre sicher einer weitergehende Untersuchung. Stimmt der Eindruck der Pädagogen aus den Heimen tatsächlich gibt es weitere Faktoren, die die These unterstützen, die vielleicht objektivierbar sind?
Und wie sieht es im Vergleich zu anderen Jugendlichen-Gruppen aus?
Weitere Informationen unter: Jungen in Heimen werden immer aggressiver
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