Noch bis Ende Oktober 2011 können sich E-Learning Projekte um den europäischen E-Learning-Preis eureleA bewerben. Dieser wird 2012 zum achten Mal verliehen, die Preisverleihung wird im Rahmen der Learntec 2012 in Karlsruhe erfolgen.
Aus der Ausschreibung des eureleA, die sich in drei Kategorien aufteilt:
"I – Exzellenz in der Mediendidaktik: Appearance und Ästhetik, Multimedialität, Interaktivität sowie die Anpassung an die Zielgruppe sind hier die Kriterien
II – Spitzenleistung im Projektmanagement: Steuerung und Dokumentation der Projekte, aber auch die Evaluation der Wirkung, sowie die Übertragbarkeit auf andere Szenarien spielen hierbei die Hauptrolle
III – Spitzenleistung bei der Projektwirkung: Nachhaltigkeit, Reichweite in der Organisation sowie die Kosten/Nutzen-Relation werden dabei bewertet
IV – Herausragende Technische Umsetzung: technische Innovation, die Einhaltung von Standards für Lernmodule und Anwendungen, sowie Usability und Barrierefreiheit sind der Maßstab, mit dem dies gemessen wird."
Einigermaßen erstaunt hat mich, dass Teilnehmer an dem Wettbewerb sich mit 200,- Euro an den Organisationskosten beteiligen sollen.
Da scheint es mir der E-Learning-Branche dann doch ziemlich schlecht zu gehen, wenn sie es nicht einmal schafft einen der großen Preise aus den eigenen Reihen zu finanzieren sondern die E-Learning-Projekte das über eine Teilnahmegebühr (mit)finanzieren sollen. Dass es für die 200,- ein wissenschaftlich fundiertes Gutachten gibt ist zwar nett - aber bei mir bleibt die Verwunderung, aus meiner Sicht selektiert das einfach unter möglichen Kandidaten. Ich kenne einige interessante E-Learning-Projekte, die auch schon bei 200,- Teilnahmegebühr vermutlich dankend verzichten werden.
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