Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Kampagne "Coole Jungs" gestartet, die Jungen für "männeruntypische" Berufe begeistern soll. Damit verbunden wurde eine Kampagne im Web gestartet, die besonders durch viele und vor allem lange URLs glänzt.
Die Idee und das Ziel sind sicher zu befürworten - die Art der Umsetzung läßt allerdings viele Fragen aufkommen.
Es erscheint doch mehr eine PR-Kampagne als substanzielle Angebote. Dass man über Plakate und deren Gestaltung immer wieder streiten kann - da nicht zuletzt ein große Portion "Geschmack" dazukommt, ist vollkommen klar. Aber die Webseiten bieten außer einem Wettbewerb, einem Online-Spiel, das sich als Download einer PDF-Datei entpuppt, nur Materialbestellungen - inhaltliche Angebote fehlen auf weiten Strecken.
Einige Menüpunkte, die sich wohl an die "Jungs" richten, sind bewusst in "coolem Slang" verfasst. Merkwürdig muten die Seiten jedoch an, da sich die "coolen Seiten" stumpf in die seriösen Marketingseiten mischen. Ob sich ein Jugendlicher hier zu Hause fühlt?
Dafür wurde anscheinend in URLs investiert, eine Vielzahl an URLs wurde reserviert - ob's hilft?
Hier de URLs:
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