Ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung entwickelt seit Februar 2007 computerbasierte Testverfahren für den Bildungsbereich. Nicht zuletzt auf Grund von Studien wie PISA rücken "Bildungstests" gerade in den Medien immer wieder das Thema Bildung in den Vordergrund.
Testinstrumente sind (auch) im Bildungsbereich beliebte Methoden, um Leistungsstände von Schülern zu vergleichen, Auswahlverfahren zu organisieren oder das Assessment in den nächsten Job zu organisieren. Gleichzeitig stellt sich natürlich immer wieder die Frage: "Was messe ich hier eigentlich?" und "Sind die Ergebnisse des Tests auch die Antworten auf meine Fragen".
Vielfach geht das im Bereich der Naturwissenschaften noch "sehr ordentlich" - aber wie misst man "informelles Lernen". Das heute auf dem IDW vorgestellte Forschungsprojekt möchte hier neben Grundlagenforschung auch Antworten geben:
"Es sind nicht nur international vergleichende Schulstudien wie TIMSS und PISA, die von einer Weiterentwicklung solcher technologiegestützter Testverfahren profitieren können. Bildungsforschung und Bildungspraxis liefern auch in anderen Bereichen gute Gründe für ihren Einsatz. Drei Beispiele: Universitäten können künftig jährlich unter hunderttausenden von Studierenden die geeigneten Bewerber auswählen - dafür ist die Entwicklung und Implementierung adäquater Testinstrumente unerlässlich. Mit der Idee des Lebenslangen Lernens sind Bestrebungen verknüpft, formales und nicht-formales Lernen zu erfassen - auch dafür sind neue technologiebasierte Instrumente sinnvoll. Und, nicht zuletzt, müssen in Firmen und Bildungsstätten sowohl interne als auch - sich entwickelnde - europaweite Zertifizierungsanforderungen berücksichtigt werden." (Quelle: IDW)
Noch klingt die Forschungsbeschreibung vielfach etwas "nebulös" - gleichzeitig ist das Projekt auch erst wenige Monate alt und hat noch mehrere Jahre Arbeit vor sich - zum jetzigen Zeitpunkt sind Erwartungen in praktische Ergebnisse sicher verfrüht.
Das Thema klingt äußerst spannend - es wäre interessant, wenn das DIPF mit diesem Projekt Forschung und auch Tests bzw. Testverfahren entwickelt.
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