Unter dem recht martialischen Begriff "Nationallizenzen" verbirgt sich ein äußerst interessantes Angebot, das den Zugfriff auf elektronische Datenbanken ermöglicht. Finanziert werden die Lizenzen von der DFG, beteiligt sind unterschiedliche Bibliotheken in Deutschland.
Insbesondere der Passus "Privatpersonen" ist interessant, denn es werden Zugänge zu den Datenbanken auch für Privatpersonen angeboten."Ziel ist es, Wissenschaftlern, Studierenden und wissenschaftlich interessierten Privatpersonen den kostenlosen Zugang zu Datenbanken, digitalen Textsammlungen und elektronischen Zeitschriften zu ermöglichen." (Quelle: nationallizenzen.de)
Man kann sich für einzelne Datenbanken registrieren und bekommt meist direkt einen temporären Zugang eingerichtet. Die persönlichen Zugangsdaten werden dann mit der Post verschickt.
Aktuell sind 30 Datenbanken integriert, die DFG investiert dort über 20 Millionen Euro. Die Liste der bereitgestellten Ressourcen ist bemerkenswert. Das Angebot reicht von bibliographischen Datenbanken (z.B. CSA Sozialwissenschaftliche Datenbanken 1999-2009) über elektronische Zeitschriften (z.B. Springer Online Journal Archives 1860-2000) bis hin zu Volltextdatenbanken.
Ein bemerkenswertes Angebot!
Weitere Informationen www.nationallizenzen.de
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