An der Universität Köln ist ein Projekt gestartet, das sich an Studierende mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen richtet. ADS oder ADHS ist meist nur als Thema bei Kinder und Jugendlichen bekannt - doch auch Erwachsene sind davon betroffen.
Dabei hat ADS nichts mit "mangelnder Intelligenz" zu tun, vielmehr ist es eine "Konzentrationsschwäche", die sich auch im Erwachsenenalter weiter auswirken kann.
Dabei sind dann natürlich auch Studierende davon betroffen - und ADS kann Auswirkungen auf das Studium bzw. das Studienverhalten haben.
"Es wird festgestellt, dass sich die Störung langfristig auswirkt und auch später noch in mangelnder Konzentrationsfähigkeit, impulsivem Verhalten und starker innerlicher Unruhe äußert. Man stellt fest, dass sich die Störungen über die Lebensspanne hinweg auswirken und betroffene Personen auch später noch darunter leiden." (Quelle: Uni Köln)
Die Universität Köln möchte mit ihrem Angebot Studierende mit ADS erreichen und diesen Hilfestellungen zur Bewältigung des Studiums geben.
"Die Folge sind oft eher schwierige Lebensumstände, die sich auch im Studium auswirken. Beispielsweise lässt Studienverhalten zu wünschen übrig, Studienwünsche wechseln abrupt, weil beispielsweise ein Studium begonnen wird, sich aber als nicht zuträglich erweist." (Quelle: Universität Köln)
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