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Samstag, 11.08.2012
TV

Hirnstimulation - Hilfe bei Zwangsstörungen?

07:05 Uhr |  Arte

"Bei der Behandlung der Parkinson-Krankheit hat sich im Verlauf der letzten Jahre die neurologische Tiefenstimulation bewährt. Neurochirurgen und Psychiater setzen die Methode, bei der Patienten mit Hirnelektroden stimuliert werden, auch in der Psychiatrie ein. Das ist ethisch allerdings nicht unumstritten. Die neurologische Tiefenstimulation hat sich seit 20 Jahren bei der Behandlung vor allem der Parkinson-Krankheit bewährt. In dieser Zeit wurden mehrere Tausend Patienten mit Hirnelektroden stimuliert. Seit einigen Jahren setzen Psychiater und Neurochirurgen die Methode auch in der Psychiatrie ein. Doch diese Anwendung ist ethisch nicht unumstritten. Ein Jahr lang begleitet die Wissenschaftsdokumentation eine klinische Studie mit zwei unter schweren und anhaltenden Zwangsstörungen leidenden Patienten. Dem operativen Eingriff folgen mehrere Stimulierungsetappen. Leider wird die Hoffnung auf Heilung nach anfänglicher Besserung mitunter durch Rückfälle zunichtegemacht. Die Dokumentation zeigt die Bedeutung der Beziehung zwischen dem für das Forschungsprojekt zuständigen Arzt und seinen Patienten und verdeutlicht die Probleme bei der Behandlung einer so komplexen Pathologie. " (Quelle: Arte)
Länge: 52 Minuten
Kategorie: Gesellschaft

              

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